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ISBN/EAN: 978-3-8321-6605-2
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
208 S.
Format (T/L/B):
1.9 x 19 x 12.5 cm

Hersteller:
DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Alexandra Dey
info@dumont-buchverlag.de
Amsterdamer Str. 192
DE 50735 Köln


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Beschreibung

Spanien, 1503: In der Festung La Mota soll Johanna von Kastilien endlich zur Vernunft kommen. Zu viel steht für ihre Mutter, Isabella die Katholische, auf dem Spiel. Die Königin regiert das Land mit unerbittlicher Härte, sie hat die Mauren vertrieben und lässt Tausende als Ungläubige auf den Scheiterhaufen der Inquisition verbrennen. Sie kann ihr Reich nicht in die Hände einer Tochter geben, die nicht betet, nicht beichtet und der Macht nichts bedeutet. Johanna will nicht über andere herrschen. Alles, was sie will, ist, über sich selbst zu bestimmen. Aber das scheint eine Freiheit zu sein, die nur Männern vorbehalten ist. Als sie mit Philipp dem Schönen ins ferne Flandern verheiratet wird, sieht es für einen Moment so aus, als sei das Unwahrscheinliche möglich: ein Leben in Liebe in einer Welt aus Verrat. Doch auch als sich diese Hoffnung nicht erfüllt, hält Johanna unbeirrbar an dem fest, was alle um sie herum für Wahnsinn halten - dem unerhörten Wunsch, dass die Welt anders sein könnte als sie ist. Vor dem historischen Hintergrund der Biografie von Johanna der Wahnsinnigen stellt Alexa Hennig von Lange eine sehr moderne Frage: Wie können wir die werden, die wir sind, wenn das nicht für uns vorgesehen ist?

Über Alexa Hennig von Lange

ALEXA HENNIG VON LANGE, geboren 1973, wurde mit ihrem Debütroman >Relax 1997 zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation. 2002 wurde Alexa Hennig von Lange mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Bei DuMont erschienen die Romane >Risiko (2007), >Peace (2009), >Kampfsterne (2018), >Die Weihnachtsgeschwister (2019) und >Die Wahnsinnige (2020). Die Schriftstellerin lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Berlin.

Schlagzeile

'Die erhellende Innenschau einer mächtig ohnmächtigen Frau.' Ulrike Wolz, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG